Allgemein Rückschau

Zu #runthetable ist es noch ein weiter Weg…

Die Packers haben am Sonntag gegen die Tampa Bay Bucaneers einen ersten Schritt in Richtung der Playoffs gemacht – der Overtime-Sieg (26:20) hält die Hoffnungen auf einen Wildcard-Platz am Leben.

Hilfreich war auch, dass bis auf die Seahawks im Sunday Night Game alle anderen Top Teams in der NFC für die Packers gespielt haben:

Am Abend verloren auch die Panthers noch gegen die Saints. Damit besteht weiterhin eine realistische Chance auf die Playoffs, sollten die Packers alle restlichen Spiele gewinnen.

Doch was muss bis dahin passieren?

Im Spiel am Sonntag wurden gegen eines der schlechtesten Teams der NFL dieses Jahr erneut große Probleme bei den Packers in vielen Mannschaftsbereichen offensichtlich: Die Defense ließ (zugegebenermaßen gegen eine der besseren Passing Offenses) fast 400 Yards zu.

Den Grund dafür muss man nicht lange suchen: Kevin King. King sitzt momentan mit einer Schulterverletzung auf der Bank und ist jetzt schon eine der tragenden Säulen der Packers Secondary. Vor der Saison hieß es oft, Cornerback ist die schwierigste Position im Football nach dem Quarterback, und dass man King Zeit geben muss – so schnell kann es eben gehen.

Davon House machte gar keinen so schlechten Eindruck, aber gegen einen Top Receiver wie Mike Evans oder Desean Jackson hatte er keine Chance. Damarious Randall, der diese Saison hauptsächlich im Slot spielt, musste als zweiter Cornerback ran und auch er sah keine Sonne gegen die Receiver der Bucaneers, die munter durchwechselten und Jameis Winstons Lieblings-Receiver Cameron Brate hatte auch einen guten Tag im Slot – teilweise spielte er im direkten Duell gegen S Jermaine Whitehead.

Bemerkenswert: Die Secondary der Packers hatte keinen guten Tag, obwohl der Pass Rush der Packers funktionierte: Gegen eine O-Line, die durch Verletzungen stark dezimiert war (zwei O-Liner mussten in der Woche vor dem Spiel auf IR), verbuchten sie ganze sieben Sacks (zweithöchste Zahl der Packers-Geschichte). Mike Daniels und Kenny Clark spielten wie immer stark, Dean Lowry hatte ebenfalls einen guten Tag und die sehr seltene Ehre einer Lambeau Leap nach einem Fumble von Winston.

Bei den Packers funktionierte offensiv eigentlich nur eins: Das Running Game. Brett Hundley hatte wieder einmal einen schlechten Tag zu Hause (Passer Rating auswärts: 122.5 , Passer Rating in Lambeau Field: 54.45) und warf übernervös die Bälle durch die Gegend, traf dabei aber nur selten einen Receiver. Im Backfield hingegen zeigte Jamaal Williams, dass die Packers in ihm als Power Runner einen Draft-Pick gut investiert haben. Ein Rating von 81.3 bei Pro Football Focus, einen Touchdown und 113 Yards insgesamt zeigten seine Klasse.

Aaron Jones, der zwei Carries hatte, beendete das Spiel in der Overtime mit seinem dynamischen nach außen verlegten Touchdown-Run. Die beiden tragen die Hoffnung für die restliche Saison, gerade wenn man davon ausgeht, dass Rodgers bei seiner möglichen Rückkehr noch nicht bei 100% ist.

Die Hoffnung auf die Playoffs bleibt also bestehen, es ist aber noch ein langer Weg bis dahin…

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