Allgemein Rückschau

Die Rückschau auf den Shutout gegen die Ravens

Letzten Sonntag war es nach 11 Jahren wieder einmal so weit: Die Packers verloren ein Spiel, ohne dabei einen einzigen Punkt erzielt zu haben.

Nun ist es bei exakt Null erzielten Punkten nicht schwer, den schuldigen Mannschaftsteil zu benennen: Die Offense. Allerdings macht man es sich zu leicht, alles der Offense anzulasten.

Die Packers verloren das Spiel durch eine Reihe von Faktoren: Einerseits eine Offense, die nicht in der Lage war, wichtige Yards zu machen und andererseits eine Defense, die es nicht schaffte, eine der schlechtesten Offenses ligaweit zu stoppen und wiederholt zum 3&out zu bringen.

Offense

In der Offense stach ganz besonders ein Spieler negativ hervor: Backup-Quarterback Brett Hundley. Er schaffte es wiederholt nicht, freie Receiver anzuspielen und seine Angst vor dem Pass Rush brachte ihn zu zum (vergeblichen) scramblen, statt den Schritt nach vorne in eine eigentlich freie Pocket zu machen. Weiterhin bereitete ihm das Lesen der Defense große Probleme, er erkannte Schemes der Defense nicht – all das sorgte für 3 Interceptions und ein Passer Rating von 43.6.

Führender Receiver war erneut Davante Adams mit 8 Receptions bei 10 Targets für 126 Yards. Jamaal Williams blieb blass und sorgte für lediglich 57 Rushing Yards bei 18 Versuchen. Es spricht allerdings auch Bände, dass er der Receiver mit den zweitmeisten Yards war – 38. Sowohl Randall Cobb (34), als auch Jordy Nelson (24) blieben noch dahinter zurück.

Defense

Auf der anderen Seite des Balles war wenig mehr Spannung zu vernehmen. Joe Flacco hatte zwar ur 183 Yards auf seinem Konto stehen (1 TD, 1 INT), allerdings brachte er  22 von 28 Pässen an den Mann. Auch im Rushing Game sorgte die Offense der Ravens für wenig Begeisterung – leading rusher war A. Collins mit 49 Yards (bei 20 Versuchen).

Trotzdem schafften es die Ravens, mit wenig Yards effizient Punkte zu erzielen. Das lag zum Großteil an den Turnovers: Fünf Turnovers sind mindestens drei zu viel, wenn man keinen Quarterback wie Brett Favre (oder auch Aaron Rodgers) hat.

Fazit

Wenn die Packers gegen die Steelers (auswärts, Sunday Night Football) auch nur den Hauch einer Chance haben wollen, dann sollten sie schnellstmöglich Hundley ersetzen – oder ihm irgendwie beibringen, wie man in der NFL Football spielt. Sonst sehe ich schwarz für die Packers und sie sollten diese Woche vielleicht nutzen, um sich nicht auf die Steelers, sondern die Bucaneers konzentrieren, gegen die sie in der Woche danach spielen.

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