Allgemein Draft 2017 Offseason 2017

Die Pre-Draft-Analyse: Wie sollten die Packers draften?

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Im letzten Spiel der abgelaufenen Saison war jedem Packer-Fan klar, dass etwas geschehen muss. Die Defense der Packers wurde von den Atlanta Falcons auseinandergenommen, Julio Jones konnte jeden Ball fangen, den er wollte und am Ende hatten die Packers 44 Punkte gegen sich auf dem Scoreboard stehen.

Und in der Free Agency tat sich auch etwas: Defense-Allroundwaffe Micah Hyde verließ die Packers in Richtung Buffallo, genauso DE Julius Peppers in Richtung Carolina, C J.C. Tretter zu den Browns, G T.J. Lang zu den Lions, DE Datone Jones zu den Vikings, DE Mike Pennel zu den Jets, TE Jared Cook zu den Raiders und RB Eddie Lacy nach Seattle.

Im Gegenzug konnte GM Ted Thompson den TE Martellus Bennett von den Patriots, TE Lance Kendricks von den Rams, CB Davon House von den Jaguars und DE Ricky Jean-Francois von den Redskins für die Packers gewinnen. House ist 28 und Jean-Francois sogar 30. Der Vorteil: beide liefern wertvolle Erfahrung; die von House spielt dabei wohl eine essentielle Rolle, wenn es darum geht, den jungen Cornerbacks die Kniffs und Tricks und den Erfahrungsschatz eines alten Hasen weiterzugeben – auch im Bezug auf mögliche Cornerbacks, die jetzt im Draft verpflichtet werden.

Womit wir beim Thema wären:

Die Packers halten in jeder Runde des 2017-er NFL Drafts einen Pick, in der fünften Runde noch einen zweiten, den sie als Ausgleich für die Weggänge von Free Agents im letzten Jahr erhalten haben.

Als die drei nötigsten Positionen lassen sich Cornerbacks, Running Back und Edge Rusher ausmachen.

Bei allen drei Positionen sprechen gute Argumente für und gegen einen frühen Draft Pick:

  1. Die Cornerbacks: Bis auf Davon House und Demetri Goodson (den man bestenfalls als Backup bezeichnen kann) sind alle Cornerbacks erst 24 Jahre alt und haben maximal 3 Jahre NFL-Erfahrung gesammelt. Das ist eindeutig nicht genug, um ein vernichtendes Urteil über die Cornerbacks auf dieser Position zu fällen, die die Packers haben. Natürlich müssen sich alle von ihnen deutlich verbessern, um gegen die besten Wide Receiver in der NFL dauerhaft bestehen zu können. Aber durch die Verpflichtung von Davon House, der schon 7 Jahre Erfahrung hat und diese durchaus weitergeben kann, besteht auf dieser Position viel Hoffnung. Das könnte sogar so weit gehen, dass die Packers gar keinen CB im Draft verpflichten, sondern erst mal schauen, wer danach noch so übrig ist. Andererseits lässt sich auch gut für einen frühen Draft-Pick argumentieren: Mit einem schnellen Nummer-1-Cornerback in einer exzellenten Draft-Klasse dieses Jahr wären die Packers für die kommende Saison sehr gut aufgestellt. Die anderen Cornerbacks hätten noch ein wenig Zeit, sich zu entwickeln und ein Konkurrenzkampf würde sicher die Energie und die letzte Konsequenz auf dem Spielfeld fördern.
  2. Die Running Backs: Die Packers haben momentan nur 3 Running Backs überhaupt im Roster: Don Jackson, der letztes Jahr in der gesamten Saison nur 10 mal den Ball in die Hand gedrückt bekam, den wiederverpflichteten Christine Michael, der letzte Saison von den Seattle Seahawks kam und den umgeschulten ehemaligen Wide Receiver Ty Montgomery, der 2017 sehr wahrscheinlich der Top-Running Back bei den Packers sein wird. Was spricht also für einen frühen Pick? Running Back ist eine verletzugsanfällige Position, auf der Tiefe immer gut ist. Und ein Top-Pick wie Dalvin Cook oder Christian McCaffrey würde sich neben der Passmaschine Rodgers super machen. Andererseits spielt die Running Back-Position in der NFL eine immer unwichtigere Rolle und Passspielzüge gewinnen immer mehr an Bedeutung. Außerdem finden sich auch in den späten Runden und nach dem Draft immer noch sehr gute Spieler, sodass man sich nicht unbedingt auf diese Position versteifen muss.
  3. Die Edge Rusher: Die Packers haben auf dieser Position einige Abgänge zu beklagen und Clay Matthews ist auch nicht mehr in der Form, in der er vor einigen Jahren noch war. Das soll nicht gegen ihn gerichtet sein, aber es ist vollkommen logisch, dass auch er mit dem Alter etwas langsamer wird. So ist der Bedarf nach schnellen äußeren Linebackern bei den Packers hoch. Was spricht gegen einen frühen Pick? Eigentlich nichts. Und was dafür? So ziemlich alles: Die Edge Rusher sind dieses Jahr sehr gut und damit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sehr viele von ihnen sehr früh gedraftet werden. OLB sollte man früh draften oder gar nicht. Und die Packers wären gut damit beraten, sich schnell einen guten zu sichern.

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