Allgemein Offseason 2017 Packer Lexikon

Free Agency: Was ist „tendern“ und welche Free Agents gibt es?

Die Green Bay Packers und viele andere Franchises in der NFL werden vor der Free Agency wohl auch dieses Jahr wieder einige NFL-Spieler „tendern“.

Doch was bedeutet das?

Es gibt verschiedene Arten und Gehaltshöhen von „tendern“. Generell bedeutet es, dass Spieler mit einer Klausel belegt werden, die dem Team erlaubt, bei Verträgen mit neuen Teams mitzubieten. Sollte ein Team also ein Angebot für einen Spieler vorlegen, hat das alte Team das Recht, mitzubieten. Tun sie das und der Spieler geht trotzdem zum neuen Team, erhalten sie je nach Art des Tenders einen oder sogar mehrere Picks im Draft. Tender lassen sich in verschiedene Stufen einteilen, vom Gehaltsminimum für den Spieler mit der jeweiligen Erfahrung, bis zu beispielsweise 1st-Round tenders. Ein 1st-Round tender bedeutet, dass das „neue“ Team dem alten einen Erstrundenpick abtreten muss. Sollte kein neues Team darauf eingehen, ist der Vertrag für das alte Team aber auch teurer, als bei einem niedrigeren Tender.

ERFA (exclusive rights free agents) sind Spieler, die zwei Jahre in der NFL gespielt haben. Das alte Team kann dem Spieler jetzt einen Ein-Jahres-Vertrag mit dem geringsten Gehalt eines Veterans anbieten und dieser muss ihn annehmen oder die NFL verlassen. Das bietet die Möglichkeit, einen langfristigen Vertrag auszuhandeln. Andere Teams dürfen hierbei nicht mit dem Spieler verhandeln.

Die andere Möglichkeit sind RFA-Tenders (3 Jahre NFL Erfahrung) und UFA-Tenders (min. 4 Jahre NFL-Erfahrung).

UFA (unrestricted free agents) können mit Teams verhandeln und kehren am Ende der Tranfserperiode bei Nicht-Abschluss eines Vertrages zu dem Team zurück. UFAs sind vor allem Spieler, die gedraftet wurden und deren Rookie-Verträge ausgelaufen sind (nach 4 Jahren), oder Veterans in der NFL. Falls ein UFA das Team wechselt, erhält das ursprüngliche Team möglicherweise nach einer nicht veröffentlichten Formel der NFL im Jahr darauf einen Kompensations-Pick im Draft.

RFA (restricted free agents) könnnen ebenfalls mit neuen Teams verhandeln, doch das frühere Team kann mitbieten und dann den Spieler wiederverpflichten.

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