Kolumnen

Gedanken an der Packers Bar – Dropped Edition

Huch, was war denn das? Mir war, als wenn es ein Beben gab, ich fühlte einen Ball auf dem Rasen aufschlagen, ein Drop…. Ein sicherer Drop….
Aber was war es, was mich aus dem Sonnenbad riss? Es war die Äußerung von Jason Witten, seines Zeichens Legende der Dallas Cowboys und aktuell neuester Zugang als TV Experte bei ESPN. Ein kleiner Satz, eine Bemerkung, brachte meine kleine Packers Welt zum wackeln und ließ mich von der Liege purzeln.

„Es wird darauf hinauslaufen, dass Dez Bryant zu den Packers geht!“, gab Witten in einem seiner ersten Interviews zu Protokoll.
Dez Bryant in Green and Gold, hat Witten etwa Lack gesoffen, zu heftig an den Krokussen geschnüffelt, oder mit seiner alten ausgefrästen Bowlingkugel, die er Helm genannt hat, einen Hit zuviel kassiert?
Dez Bryant selbst hatte schon vor ein paar Monaten die ersten Gerüchte über einen Wechsel zu den Packers mit den Worten „Bei Allem was in der Vergangenheit passiert ist, würde sich ein Wechsel zu den Packers falsch anfühlen!“ dementiert. Und das ist auch einer der wenigen Momente, in dem ich Bryant mal Recht gebe. Es fühlt sich schon falsch an, darüber nachzudenken! Dez Bryant, seine Leistungen sind nicht zu bestreiten, ist mittlerweile über seinen Zenit hinaus. Außerdem passt er nicht zu Green Bay, seine privaten Eskapaden und Skandale mal abgesehen, ist er auch ein Risiko für den Locker Room. Er könnte für ordentlich Unruhe sorgen. Auch wenn einige US Experten ihn für einen adäquaten Ersatz für Jordy Nelson halten, sehe ich auch dort einige der Rookies weiter vorne. Gutekunst und McCarthy haben einige hochtalentierte WR gedraftet und einen Plan mit diesen jungen Talenten.
Die neue Generation Cornerbacks stellt Bryant vor Probleme, die er früher nicht hatte. Sie spielen mit ihrer Athletik und Kraft eine neue Art der Verteidigung, mit der Bryant wirklich extreme Schwierigkeiten hat. Ich persönlich sehe Dez Bryants Zukunft eher in Bejing, wo die Chinesen eine neue Football Liga planen, oder in einer der Konkurrenzligen der NFL, wo er nochmal ein ordentliches Gehalt kassiert und einige fette Bonus Schecks einsammelt. Aber nicht in Green Bay, nicht bei den Packers! Lieber Brian Gutekunst, wenn dein Telefon klingelt und die Nummer von Bryants Agent auf dem Display erscheint, geh einen Kaffee trinken, ein Käsebrot schmieren, oder ne Runde golfen, nur geh nicht ans Telefon! Ich müsste sehr lange überlegen, ob ich sonst nicht unsere Freundschaft kündige!

Alle Mann an Board!

Mit Oren Burks unterschrieb der letzte gedraftete Rookie aus der Draft Class 2018 der Green Bay Packers.

Wieso die Top Picks immer erst zum Schluss unterschreiben, ist recht einfach zu erklären. Erstens machen die Spieler meistens in der Zeit noch ihre Abschlüsse, Zweitens dauern die Verhandlungen um Signingbonus, Direktzahlungen und Aufteilung der Gehälter meistens etwas. Es kommt sehr selten vor, dass ein Spieler nicht unterschreibt und nicht zum Team geht, welches ihn gedraftet hat.
Der Roster ist nun voll und die Arbeit in den Camps kann beginnen. Coach McCarthy und sein Staff müssen jetzt aus dem 90 Mann Roster, einen schlagkräftiges Team erstellen.
Ich verziehe mich wieder auf meine Liege und genieße die Sonne.

#GoPackGo
Euer Barschlamperich

*Barschlamperichs Meinung spiegelt nicht die Meinung der gesamten Redaktion wieder. Für die in seiner Kolumne geäußerte Meinung ist er selbst verantwortlich.

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