Kolumnen

Gedanken an der Packers Bar

Frohes Neues, liebe Packers Fans!

Es ist vorbei, das Leiden hat ein Ende.
Buch zu, Saison beendet, schickt das Team so langsam aber sicher in den Urlaub und lasst die Arbeit beginnen.
Das 11:35 gegen die Lions war ein Offenbarungseid des Teams.
Hundley war einfach nicht vorhanden und selbst Callahan und Randall Cobb hatten ein besseres Passing Rating als der Back Up von Aaron Rodgers. Keine weiteren Fragen!
Vor ein paar Wochen habe ich eine „schonungslose Analyse und daraus resultierende Veränderungen“ gefordert. Normalerweise geht das den Verantwortlichen am Arsch vorbei, wenn ein kleiner Onlinefraggle wie ich solche Forderungen stellt. Aber ich scheine nicht der Einzige gewesen zu sein, der diese Forderungen hatte. Denn es wurden einige Büros frei, bei den Packers! Der Black Monday, traditionell der Montag nach dem letzten Spiel der regulären Saison, an dem die Teams sich von ihren weniger erfolgreichen Coaches trennen, wurde in Wisconsin zum Erdbeben.
Sicher, nicht wenige forderten schon seit Wochen den Kopf von Dom Capers, dem viel kritisierten Defensive Coordinator der Packers. Aber es folgten ihm direkt noch DL Coach Mike Trgovac, ILB Coach Scott McCurley und zwei weitere Coaches. Das sieht stark nach einer harten Veränderung im Defensivbereich aus.
Dazu räumt General Manager Ted Thompson seinen Stuhl und wird nun im Personal-Bereich bei den Packers wirken.
Mein lieber Scholli, da wurde es aber mal richtig finster in Wisconsin. Und womit? Mit Recht!
Wie ich es schon an anderer Stelle erwähnte, es muss sich vieles Verändern und dazu braucht es halt auch das geeignete Personal.

Namen und Nebelkerzen

Das Personalkarussell dreht sich ordentlich und Ian Rapaport und Aaron Nagler werden in den nächsten Tagen einige Namen nennen, die als mögliche Coaches und als GM in Frage kommen. Da werden wahrscheinlich auch einige Nebelkerzen gezündet, das gehört zum Geschäft.
Ich hoffe einfach, es gibt eine gut durchdachte Lösung auf allen Positionen. Denn es dauert ja auch nicht mehr lange bis die Drafts kommen und Ende Februar stehen die Free Agents auf dem Plan. Also ist es nicht mehr weit, bis die Kaderplanung beginnt und das ist für mich fast der wichtigste Punkt.

Das Team

Die letzte Saison hat gezeigt, wenn es ein paar Starter erwischt, sind wir nicht mal Mittelmaß und da müssen die Verantwortlichen ansetzen.
Der Kader muss stärker werden und auch der zweite Anzug muss sitzen.
Also muss für mehr Tiefe gesorgt werden. Auch eine Veränderung der Defensivsystems wäre eine Idee.

Viele Baustellen, wenig Zeit.
Für einen großen Umbruch ist das Zeitfenster bis Mitte des Jahres echt klein und muss klug genutzt werden. Eine echte Bewährungsprobe für Coach McCarthy und seinen Stab.
Es ist schwer, aber machbar. Und wenn es in der Saison wegen der Neuausrichtung im ersten Jahr hakelt, werden die Fans es wohl akzeptieren. Abe, ohne Neuanfang wird eine weitere Saison wie die letzte nicht verziehen. Dann wird auch McCarthys Kopf am Black Monday rollen.

Play Offs ohne Packers, eine Qual

Ich dachte ja, jetzt kannst du dir in Ruhe die Play Offs angucken und die Saison verdauen. Aber das Gefühl, dass die Whyqueens nun vielleicht wirklich Geschichte schreiben, ist mir persönlich ein Graus. Ja, ich bin neidisch auf die Eisprinzessinnnen, das muss ich leider zugeben. Es ärgert mich, dass wir Ihnen nicht die Tour versauen können. Also werde ich von jetzt allen Teams der NFC die Daumen drücken, allen – außer den Eisprinzessinnnen!

So, jetzt wollen wir uns mal auf das Wochenende freuen, denn das Spiel ist trotzdem geil und ich bin irgendwie gespannt auf die Wildcard- Games.

Go Packers Go
Euer Barschlamperich

*Barschlamperichs Meinung spiegelt nicht die Meinung der gesamten Redaktion wieder. Für die in seiner Kolumne geäußerte Meinung ist er selbst

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