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#AskPackersGermany, Woche 13

Nach einer knappen, aber trotzdem sehr bitteren Niederlage gegen Pittsburgh, geht es nun wieder um eure Fragen.

Die erste Frage kommt von @buehler_max

Hundley wurde von Mike McCarthy vor allem im Spiel gegen New Orleans sehr eingeschränkt (nur 86 yds Passing). Nach ein paar langen Completions in Chicago, wurde sofort von Fans und Medien gefordert, Hundley richtig loszulassen. Zu was das führte, konnte man bei der 0-23 Niederlage gegen Baltimore gut sehen (3 INTs, 1 Fumble lost). Ich hatte das Gefühl, gegen Pittsburgh war teilweise die richtige Mischung gefunden, also bleibt nur auf Sonntag und die relativ schwache Buccanears Defense zu hoffen. Um deine Frage mit (fast) einem Wort zu beantworten: Ich glaube, das Spiel gegen die Saints gilt im Moment im Coaching Staff als abschreckendes Beispiel für zuviele Checkdowns und „sichere“ Pässe. Man kann also wahrscheinlich nicht mehr davon erwarten.

 

Weiter geht’s mit einer Frage von @ocinski83

Die Wahrscheinlichkeit, einen „Surprise“ Onside Kick zu recoveren, liegt seit 2000 bei ungefähr 60%. Mathematisch gesehen macht es also Sinn, das Spiel/die Halbzeit so zu beginnen. Außerdem setzt der „Surprise“ Onside Kick auch ein Zeichen: Man möchte das Spiel/die Halbzeit aggressiv beginnen, und vor allen Dingen Mut beweisen.

Um deine Frage mit (fast) einem Wort zu beantworten: Ein „Surprise“ Onside Kick wird durchgeführt, um ein Zeichen zu setzen, und weil die Mathematik auf der Seite des Kicking Teams ist.

@Barschlamperich fragt

Ich glaube, dass die Packers einen Spieler für die D-Line picken werden. Warum? Weil gute Linemen wertvoll sind. Gute Receiver kann man auch in den Runden 4-6 finden, während starke Linemen sehr selten in diesen späten Runden finden. Mein (viel zu früher) Tipp ist Vita Vea, ein DT/NT aus Washington. Außerdem könnten die Packers nach dem Abgang von Marty Bennett (buuuuuuhhh!!) auch bei den Tight Ends zuschlagen, mein Geheimtipp dafür ist Troy Fumagalli aus Wisconsin. Er wäre noch vor dem ersten Spiel ein absoluter Publikumsliebling, weil er, wie auch z.B Vince Biegel von den Badgers kommt.

Die letzte Frage für heute kommt von @DocHopfen

Die Green Bay Packers sind das einzige US-Amerikanische Profisport Team, das keinen Eigentümer oder eine Eigentümerfamilie hat. Warum ist das so? In der Anfangszeit war das Geld knapp, und weil das Team nicht von einer Privat-, oder Geschäftsperson gegründet, sondern von der ACME Packing Co. Gestiftet wurde, brauchte man eine Alternative um an Geld z.B für das Stadion zu bekommen. Also wurden die Packers aufgeteilt. Heute haben die Packers 360.760 Eigentümer mit insgesamt 5.011.558 Anteilsscheinen. Für weitere Infos empfehle ich zu diesem Thema die Website der Packers, und dort das Segment von Team Historiker Cliff Christl.

So, das wars für Heute.

In der Hoffnung auf einen Packers Sieg am Sonntag,

Bis dann,

Euer Felix

PS: Bei Feedback und Anregungen gerne  Tweet oder DM an @Febu03 auf Twitter.

Neue Fragen könnt ihr auf Twitter mit dem #AskPackersGermany versehen, auf Facebook unter den Post schreiben.

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