Allgemein Vorschau

Preview: Packers @ Rams

Die Packers treffen heute (28.10.18) um 21:25 deutscher Zeit (live bei ProSiebenMaxx) auf die bis jetzt noch ungeschlagenen LA Rams um Quarterback Jared Goff und Coach Sean McVay. Wie können die 3-2-1 Packers die 7-0 Rams schlagen? Wir schauen voraus auf die Begegnung.

Die Verletztensituation

Nachdem unter der Woche bei den Packers neun Spieler im Injury Report standen, sind Stand Sonntag noch drei als fraglich („questionable“) gekennzeichnet. Randall Cobb, Tackle Jason Spriggs und der deutsche WR Equanimeous St. Brown sind alle angeschlagen. Zumindest Geronimo Allison und Davante Adams sind aber sicher mit dabei, genauso wie Aaron Rodgers, Nick Perry und Jaire Alexander.

Bei den Rams standen zwischenzeitlich sechs Spieler auf dem Injury Report, unter anderem DT Ndamukong Suh, hier sind allerdings nur zwei Spieler als „zweifelhaft“ eingestuft: LB Trevon Young und WR Cooper Kupp, die beide die ganze Woche nicht trainiert haben.

Die Offenses

Die Rams haben ihre 7 Siege vor allem ihrer explosiven Offense zu verdanken. Über 30 Punkte im Durchschnitt pro Spiel, fast 450 Yards (2. in der NFL), und 150 Rushing Yards (1.) lehren jede Defense das Fürchten. Auch die zwar verbesserte, aber trotzdem nicht allzu starke Defense der Packers wird hier wohl einige Punkte kassieren. Die Packers müssen eindeutig versuchen, das Running Game der Rams zu stoppen und dürfen dabei aber keine Lücken in der Secondary aufweisen, sonst wird nicht nur eine Anspielstation für den im Vergleich zum letzten Jahr deutlich besser spielenden Jared Goff offen sein.

Bei den Packers könnte die komplette „erste“ Offense auf dem Platz stehen mit Jimmy Graham, Davante Adams, Randall Cobb (eventuell) und Geronimo Allison. Die müssen allerdings gemeinsam mit Aaron Rodgers einen Sahnetag erwischen, um ein mögliches Shootout gegen die Rams zu gewinnen. Sollten hier deutlich weniger als 30 Punkte für die Packers am Ende auf dem Scoreboard stehen, wird es mit einem Sieg extrem schwierig. Genauso wichtig wie erfolgreiche Drives wird allerdings auch sein, die Offense der Rams so lange wie möglich auf der Bank zu halten. Kurze und explosive Drives sind zwar schön und gut, aber lange und erfolgreiche Drives sind vermutlich das einzige Erfolgsrezept gegen eine Sean McVay- Offense. Deshalb gilt heute vor allem eins: Die Betonung aufs Laufspiel. RB Aaron Jones muss endlich seine Touches bekommen, die er durch seine Leistung längst verdient.

Die Defenses

Die Defense der Rams ist zwar nicht so erfolgreich wie die Offense, allerdings liegt auch sie im oberen Viertel der Liga: Als 7. in Yards und sogar 4. in zugelassenen Punkte werden sie Aaron Rodgers und Co. das Leben nicht einfach machen. Ihr schlechtester Wert: 12. in zugelassenen Rushing Yards (100 im Schnitt). Auch hier deutet die Statistik auf ein konzentriertes Laufspiel der Packers hin.

Die Defense der Packers ist gegen den Pass die 5. beste der Liga (212), gegen den Lauf allerdings 22. (116). Schaut man sich nun den gegnerischen Running Back Todd Gurley an, der die NFL in Rushing anführt, so hat er mit 686 Yards Total Rushing schon mehr als das gesamte Packers Team (626) vorzuweisen. Sollten die Packers Gurley nicht die meiste Zeit stoppen können, wird es mit einem Sieg wohl nichts werden. Für die Defense gilt es ganz einfach, lange 3rd Downs zu erzwingen und dann effektiv zu verteidigen.

Fazit

Die Packers brauchen einen Sahnetag, um die Rams zu schlagen. Dennoch ist mit Aaron Rodgers immer ein Sieg möglich. Schaffen wir es, den Rams die erste Niederlage der Saison beizubringen? Wir werden es heute Abend sehen!

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