Allgemein Draft 2018 Offseason 2018

Nikxx‘ Mock Draft 2.1

Nach meinem ersten Mock Draft vor knapp einem Monat (05.03.) kommt nun mit den großen Free Agency-Bewegungen, den Pro Days und natürlich den Picktrades an den Top-Positionen etwas Schwung in die Sache. Dazu kommt mehr Zeit, die ich in Tapes investieren konnte, was meine Meinung über so einige Spieler und Teams nochmal verändert hat. Viele Picks haben sich verändert, viele sind (zumindest positionell) ähnlich geblieben – seht selbst!

Was ist ein Mock Draft?

Der Begriff Mock Draft beschreibt eine Draftvorhersage. Man versucht, die Picks der Teams vorherzusagen. Die Mock Drafts basieren auf der offiziell von der NFL veröffentlichten Draftreihenfolge, wobei es auch möglich ist, einen Mock Trade, also eine Tradevorhersage, zu tätigen und Picks zu verändern.

Nikxx‘ Mock Draft 2.1 (Stand 04.04.)

**UPDATE** Nachdem die Rams kurz vor dieser Veröffentlichung ihren Firstrounder (#23) für Brandin Cooks an die Patriots getradet haben, muss ich das natürlich ändern. Außer Pick #23 und #31 verändert sich aber nichts. Außerdem gibt es ein Opfer dieses Trades: Harold Landry. Mehr dazu im Text!

Vorweg möchte ich darauf hinweisen, dass ich keine Zeit habe, mich mit allen Teams und allen Positionen so gut zu beschäftigen, wie man es eigentlich sollte, um einen Mock Draft zu erstellen. Eigentlich ist mein Mock schlichtweg zum Spaß entstanden, ich möchte euch hier aber daran teilhaben lassen. Mein Mock Draft bezieht sich nur auf die erste Runde und beinhaltet mögliche Mock Trades.

#01 Cleveland Browns: Saquon Barkley, Runningback, Penn State

Wenn die Browns (halbwegs) erfolgreich waren, wurde ihre Offense immer von einem starken Runninggame dominiert. Die Browns haben den Luxus, dass sie bei vier Top-Passing-Quarterbacks im Draft sogar mit ihrem zweiten Pick noch einen dieser Topspieler bekommen können. So können sie sich absichern, dass die Giants an zwei ihnen Barkley nicht wegschnappen und holen sich den Runningback der Zukunft mit dem ersten Pick, um Taylor und den zukünftigen Quarterback zu unterstützen.
Mock Draft 1.0: Sam Darnold, QB

##PROJECTED TRADE## Giants #2 – Bills #12 & #22

Die Giants machen mit Manning weiter und sehen keinen Grund, einen Quarterback zu draften. Dazu hat nach Saquon Barkley an erster Stelle der zweite Pick die freie Auswahl über alle Quarterbacks. Die Bills nutzen diese Gelegenheit und geben den Giants für den Top-Quarterback des Drafts ihre beiden Firstrounder und eventuell noch einen Secondrounder oder zukünftige Picks – für uns irrelevant, da ich nur die erste Runde dieses Jahres betrachte.

#02 Buffalo Bills: Josh Rosen, Quarterback, UCLA

Die Bills haben viel abgegeben, um den Quarterback für die Zukunft zu draften. Da sie auch Tyrod Taylor an die Browns abgegeben haben, müssen sie sich einen Quarterback draften, der möglichst pro-ready ist. Josh Rosen ist hier nach allen Expertenmeinungen der klare Favorit – und so nehmen sie eben diesen an Stelle 2.
Mock Draft 1.0: Saquon Barkley, RB (Giants)

#03 New York Jets: Josh Allen, Quarterback, Wyoming

Josh Allen macht einen großen Sprung nach vorne. Wieso? Weil die Jets ihn holen. Es wird viel gemunkelt, dass die Grünen aus New York sehr an Allen interessiert sind. Hinter Teddy Bridgewater und Josh McCown hat er noch mindestens 1-2 Jahre Zeit, um sich in Ruhe zu entwickeln. Die Zeit wird er zwar brauchen, dann hat er aber meiner Meinung nach das größte Potential im ganzen Draft. Mit seiner Fähigkeit, dem Pass Rush zu entkommen, und dem starken Arm bringt er alle Voraussetzungen mit, um von einem guten Coach zum Topstar gemacht zu werden.
Mock Draft 1.0: Bradley Chubb, DE (Colts)

#04 Cleveland Browns: Baker Mayfield, Quarterback, Oklahoma

An Stelle 4 nehmen die Browns Mayfield. Im ersten Mock hatte ich Sam Darnold bei den Browns, dieser ist sogar noch zu haben, trotzdem ziehe ich Mayfield so weit vor. Ich glaube, dass die Browns an Mayfield interessiert sind. Und wenn sie dringend Darnold haben wollen würden, würden sie das Risiko wahrscheinlich nicht eingehen, dass er weg ist, und ihn mit dem ersten Pick holen. Mayfield bringt viele Qualitäten mit und kann sich hinter Tyrod Taylor entwickeln. Dazu bekommt er einen starken Runningback an seine Seite – der Profikarriere steht absolut nichts im Wege.
Mock Draft 1.0: Minkah Fitzpatrick, S

#05 Denver Broncos: Sam Darnold, Quarterback, USC

Viele vermuten, dass die Broncos mit Keenum zufrieden sind und keinen Quarterback mehr draften. Meine ehrliche Meinung ist, dass ich das für ziemlichen Quatsch halte. Ernsthaft mit Keenum zu planen, ist mehr als nur fahrlässig, weshalb sie definitiv einen Quarterback nehmen müssen. Dass an 5. Stelle immer noch Darnold zu haben ist, wird sie unglaublich glücklich machen, also nehmen sie den auch.
Mock Draft 1.0: Josh Rosen, QB

#06 Indianapolis Colts: Bradley Chubb, Defensive End, NC State

Möglicherweise geht Chubb schon an 5 zu den Broncos, ich bezweifle aber, dass die einen Top-Quarterback vor ihrer Nase vorbeiziehen lassen. Sollte Chubb weg sein und Darnold an 6 fallen, könnten die Colts nochmal zurücktraden. Mögliche Kandidaten sind die Dolphins, die Cardinals oder vielleicht traden sogar die Giants wieder hoch, um doch noch einen Quarterback zu nehmen. So nehmen sie den Spieler, den ich ihnen schon an 3 zugeteilt habe – Chubb zu den Colts, den können sie (vorallem aufgrund ihrer Defense-Umstrukturierung) definitiv gebrauchen!
Mock Draft 1.0: Quenton Nelson, OG (Jets)

#07 Tampa Bay Buccaneers: Minkah Fitzpatrick, Safety, Alabama

Quenton Nelson, Minkah Fitzpatrick, Tremaine Edmunds, Marcus Davenport – viele gute Spieler, die den Bucs weiterhelfen würden, sind noch da. Von dem Quarterback-Hype profitiert haben definitiv alle Teams dahinter, die keinen Quarterback wollen. Sie brauchten zwar auch dringend Pass Rush, ein guter Defensive Back ist aber auch nicht zu verachten. Da sie mit Jason Pierre-Paul und Vinny Curry gleich zwei Veteran-Defensive Ends geholt haben, ist der Need erstmal erfüllt. Dass Fitzpatrick dann an 7 fällt, ist absolutes Glück für die Bucs, den nehmen sie!
Mock Draft 1.0: Marcus Davenport, EDGE

#08 Chicago Bears: Quenton Nelson, Offensive Guard, Notre Dame

Das ist einfach: Mit Sitton geht ein Top-Guard, mit Nelson kommt ein Top-Guard. Man braucht zwar dringend Upgrades in der Defense, aber den potentiell besten Spieler im Draft kannst du nicht einfach übergehen, wenn du auf genau dieser Position einen Spieler entlassen hat, der als einer der Top-Player seiner Position gilt. Die Bears haben am Ende die Qual der Wahl, aber schweren Herzens wird man Edmunds und Davenport an sich vorbeiziehen lassen müssen.
Mock Draft 1.0: Denzel Ward, CB

#09 San Francisco 49ers: Tremaine Edmunds, Linebacker, Virginia Tech

Alles beim alten: Der eben schon angesprochene Tremaine Edmunds ist an dieser Stelle der „Best Player Available“. Und was macht man, wenn der beste noch vorhandene Spieler des Drafts auf eine Need-Position fällt? Richtig, man pickt ihn! Und deshalb werden die Niners nicht lange zögern und ihren Erstrundenpick für Edmunds verwenden.

#10 Oakland Raiders: Roquan Smith, Linebacker, Georgia

Hier änder sich auch nichts: Hätten die Raiders den Coin Toss gegen die 49ers gewonnen, dann würde meine Pick-Reihenfolge sich höchstwahrscheinlich nicht verändern. Auch die Raiders brauchen einen Linebacker und hätten bestimmt sehr gerne Edmunds geholt. So bleibt ihnen aber immer noch der unglaublich starke Bulldogs-Linebacker Roquan Smith. Der Spieler vom College-Team „mit dem G“ hat mit 14 Tackles for Loss und 6.5 Sacks definitiv auf sich aufmerksam gemacht.

#11 Miami Dolphins: Vita Vea, Defensive Tackle, Washington

Wie auch bei den Bears gilt es hier die Lücke eines Topspielers aufzufüllen. Die Dolphins haben Ndamukong Suh entlassen und draften deshalb den „Big Guy“ im Draft. Mit Vita Vea kriegt man einen riesigen, aber trotzdem irgendwie athletischen Nose Tackle, der Suh adäquat ersetzen wird – vielleicht dann diesmal ohne diverse Unsportlichkeiten.
Mock Draft 1.0: Joshua Jackson, CB

#12 New York Giants: Denzel Ward, Cornerback, Ohio State

Die Giants haben Rodgers-Cromartie entlassen, diese Lücke könnten sie ebenfalls direkt auffüllen. Da die Bears mit Nelson und die Dolphins mit Vea versorgt werden, bleibt ihnen diesmal der Top-Cornerback zur Auswahl. Da man auch Jason Pierre-Paul verloren hat, könnte man auch auf der Position des Defensive Ends nachlegen. Mit Kareem Martin hat man hier aber zumindest schonmal annähernd Ersatz geholt, der Hauptneed bleibt also bei den Cornerbacks und dank des Trades zu Beginn könnten sie sogar beide Positionen verstärken. Mit Denzel Ward kriegen sie den nach dem Combine potentiell besten Cornerback, nachdem Josh Jackson schlecht abschnitt.
Mock Draft 1.0: Mike McGlinchey, OT (Bengals)

#13 Washington Redskins: Da’Ron Payne, Defensive Tackle, Alabama

Eigentlich hatte ich hier Vita Vea gesehen. Da dieser aber Suh in Miami ersetzen muss, kommt hier der zweitbeste Defensive Tackle. Die möglichen Herzprobleme von Maurice Hurst führen dann dazu, dass sie sich für den meiner Meinung nach gleichstarken Da’Ron Payne entscheiden. Er ist das größere Kraftpaket der beiden und näher an Vea, den ich hier eigentlich gesehen hätte.
Mock Draft 1.0: Vita Vea, NT

#14 : Green Bay Packers: Marcus Davenport, Edge Rusher, UTSA

Der Gedanke hinter dem Trade aus dem ersten Mock Draft war richtig (die Bills tradeten in den niedrigen 10er-Bereich), deshalb verbuche ich das für mich ein bisschen als Erfolg. Noch glücklicher bin ich nach diesem Pick, denn die Packers draften meinen Lieblingsspieler im diesjährigen Draft: Marcus Davenport. Groß, schnell, athletisch, starke Armarbeit, enormer Wille – die Voraussetzungen sind alle da. Er ist kein Instant-Starter, aber bei der richtigen Entwicklung kann er der beste Spieler der gesamten Draftklasse werden. Hinter Matthews und Perry kann er sich in der ersten Saison viel Erfahrung sammeln und von den Veteranen lernen.
Mock Draft 1.0: Josh Allen, QB (Bills)

#15 Arizona Cardinals: Derwin James, Safety, Florida State

Kein Top-Quarterback mehr da, Lamar Jackson mal außen vor, da er eher weniger ins Spielsystem der Cardinals passt. Mit Sam Bradford und Mike Glennon hat man hier außerdem Starter und Stellvertreter geholt, weshalb man auf der Position gar nicht mehr hoch draften muss. Hier gilt es ebenfalls, einen wichtigen Wegfall zu ersetzen: Man hat Tyrann Mathieu gecuttet. Mit Derwin James bekommt man einen Safety mit einem ähnlichen Niveau, der wie auch im ersten Mock hinter die frühen Quarterbacks fällt und somit auch noch spät zu haben ist.
Mock Draft 1.0: Baker Mayfield, QB

#16 Baltimore Ravens: Mike McGlinchey, Offensive Tackle, Notre Dame

Im Gegensatz zu meinem ersten Mock ist der Top-Offensive Tackle McGlinchey noch da. Mit John Brown und Michael Crabtree haben sie zwei Receiver über die Free Agency geholt. Relativ klare Sache: Ein neuer Franchise-Right Tackle muss her. McGlinchey ist der beste im Draft, also wird er an 16 zu den Ravens gehen.
Mock Draft 1.0: Calvin Ridley, WR

#17 Los Angeles Chargers: Kolton Miller, Offensive Tackle, UCLA

Die beiden Top-Safeties mit Fitzpatrick und James sind weg, ähnlich dringend ist es in der Offensive Line. Da auch keine Quarterbacks mehr da sind, bleibt die Wahl zwischen dem Nummer 3 Defensive und dem Nummer 2 Offensive Tackle. Die Herzprobleme von Maurice Hurst haben sich zwar nicht als problematisch dargestellt, trotzdem lässt ihn das im Draft fallen. Und so nehmen die Chargers an 17. Stelle den Offensive Tackle Kolton Miller, um den alten Philipp Rivers besser zu beschützen als sie es letzte Saison taten, als er ins Concussion Protokoll musste.
Mock Draft 1.0: Derwin James, S

#18 Seattle Seahawks: Joshua Jackson, Cornerback, Iowa

Kolton Miller ist weg. Und auch allgemein traue ich meiner Einschätzung vom letzten Mal mittlerweile selbst nicht mehr. Die Seahawks haben noch nie große Picks in ihre OLine investiert, wieso also jetzt anfangen? Man hat Richard Sherman verloren und Jackson fällt bis zu den Hawks, da verzichten sie erneut auf Offensive Linemen in der ersten Runde, auch wenn es Russel Wilson gegen die Suh-Donald-Kombo der Rams zu wünschen wäre, dass er beschützt wird.
Mock Draft 1.0: Kolton Miller, OT

#19 Dallas Cowboys: Maurice Hurst, Defensive Tackle, Michigan

Neben der Oline, die sie vor zwei Jahren noch in die Playoffs beförderte, haben die Cowboys definitiv Probleme in der Defense. Ein bisschen agiler und schneller als Vita Vea, dafür nicht so massig und kräftig, hatte ich Maurice Hurst ursprünglich bei den Cowboys. Im letzten Mock Draft zog ich Payne aufgrund der Herzprobleme von Hurst vor, diesmal ist Payne sogar schon weg. Die Cowboys werden es „riskieren“ und nehmen Hurst.
Mock Draft 1.0: Da’Ron Payne, DT

#20 Detroit Lions: Sam Hubbard, Edge Rusher, Ohio State

Mit Blount haben die Lions sogar einen Runningback geholt, deshalb bleibt alles beim alten: Die Lions haben diese Saison zwei Needs, die sie unbedingt füllen müssen: Runningbacks und Edge Rusher. In meinen Tape-Scoutings war ich mir eigentlich recht sicher, dass Hubbard mir zu langsam ist, um neben dem 4-3-Defensive End auch als 3-4-Outside Linebacker auflaufen zu können, beim Combine hat Hubbard mich aber überzeugt, dass ich ihn doch als Edge Rusher in mein Board einsortieren kann und er nicht reiner Defensive End wird. Ist aber auch egal, denn die Lions suchen eigentlich genau ihn. Die Runningback-Klasse dieses Jahr ist (von Barkley abgesehen) nicht stark genug, um den Firstrounder dafür auszugeben und von Chubb und Davenport abgesehen, ist er der sicherste Pick als Edge Rusher, der noch im Draft ist.

#21 Cincinatti Bengals: Isaiah Wynn, Offensive Guard, Georgia

Dass die Bengals ihren 12. Pick für einen Tackle abgegeben haben, sehe ich als Erfolg, genau das hatte ich ja im Mock Draft schon vorhergesehen. Dass sie einen Veteran Tackle bekommen und nochmal picken dürfen, ist natürlich der Idealfall. Sie könnten hier noch einen zweiten Tackle nehmen, den würden sie brauchen. Der Rest der Offensive Line braucht aber ebenfalls ein Upgrade. Mit Isaiah Wynn bekommen sie einen Spieler, der hauptsächlich Guard ist, aber auch schon Center gespielt hat und dies ebenso kann. Irgendwo wird er funktionieren und einen der jetzigen Starter rausschieben können, deshalb zieht man ihn vor. Mit Billy Price hätte man die Variante andersrum: Ein Center, der auch Guard spielen kann. Geschmackssache, einen Center haben sie theoretisch, auch wenn der Free Agent wird, dann müsste man da halt anderweitig arbeiten.
Mock Draft 1.0: Mike Hughes, CB (Packers)

#22 New York Giants: Billy Price, Center, Ohio State

Gut für die New York Giants, die brauchen nämlich neben dem Defensive End, den sie mit dem ersten Pick nicht geholt haben, auch noch Verstärkung in der OLine, um Manning besser zu beschützen und das Rushing Game zu verbessern. Für einen Runningback ist es noch zu früh, da kriegt man die Top-Spieler nach Barkley auch mit dem Zweitrundenpick. Als Guard hat man Patrick Omameh geholt, also ersetzen sie ihre zwei Free Agent-Center und holen Billy Price, da kein guter 4-3-Defensive End mehr auf dem Board ist, sollte man sich nicht trauen, Arden Key zu draften. Man hat noch andere Needs zu erfüllen, wieso also das Risiko eingehen?
Mock Draft 1.0: Arden Key, EDGE (Packers)

#23 New England Patriots: Mike Hughes, Cornerback, UCF

Nach dem gestrigen Trade (03.04.) von Brandin Cooks wirft das zumindest diesen Pick über den Haufen. Die Patriots nutzen den früheren Firstrounder, um den Corner, den sie brauchen, schon früher zu bekommen. Sie holen sich Hughes, der eigentlich an Pick #31 vorgesehen war: Die Patriots brauchen immer noch alles, was Defense heißt – außer Pass Rusher. Mit Adrian Clayborn haben sie einen guten Edge Rusher geholt, mit Danny Shelton kommt tiefe bei den Tackles in der Verteidigung. Josh Sweat gefällt mir nach längerer Betrachtung nicht mal mehr halb so gut, wie ich es anfangs dachte. Ihn in der ersten Runde zu nehmen, wäre mehr als nur total daneben. Mit Mike Hughes ist ein Cornerback zu ihnen gefallen, den sie aufgrund des Abgangs von Malcolm Butler dringendst brauchen.
Mock Draft 1.0 & 2.0: Harold Landry, EDGE (Rams)

#24 Carolina Panthers: Calvin Ridley, Wide Receiver, Alabama

Die Panthers brauchen als aller erstes Waffen für Cam Newton. Nachdem die Panthers letztes Jahr Ted Ginn Jr. gehen lassen haben, war das Passing Game echt zu schwach und alles musste über den Lauf oder Kurzpässe zum Runningback gelöst werden. Einzig Tight End Greg Olsen ist wie erwartet ein guter Catcher. Mit Christian Kirk rüstet man einen Receiver nach, der sofort starten und Carolinas Offense definitiv besser machen wird. Ähnlicher Text wie vorher, anderer Spieler. Mit Ridley bekommt man den besseren Receiver und im Gegensatz zu Kirk kann dieser auch über die außen Bälle fangen.
Mock Draft 1.0: Christian Kirk, WR

#25 Tennessee Titans: Lamar Jackson, Quarterback, Louisville

Keine Änderung: Mit Marcus Mariota wird man in Tennessee einfach nicht glücklich. Mehr schlecht als recht hat er letzte Saison sogar mehr Interceptions als Touchdowns geworfen. Es wird spekuliert, ob Mariota in der neuen Offense mehr selbst laufen soll, da passt ein Spieler wie Lamar Jackson perfekt ins Bild. Ein Running-Quarterback wie er im Buche steht, kann hinter Mariota heranwachsen und passt perfekt ins neue Scheme der Titans.

#26 Atlanta Falcons: Christian Kirk, Wide Receiver, Texas A&M

Mein bisheriger Pick Billy Price ist schon weg. Isaiah Wynn auch. Man könnte die Nummer 4 Will Hernandez nehmen oder man stärkt das Passing Game. Mit Christian Kirk bekommen die Falcons spät den zweitbesten Receiver, der auch noch perfekt ihren Need erfüllt. Zu Jones und Sanu passt Kirk als Slot Receiver perfekt ins Team, Offensive Linemen findet man notfalls auch später.
Mock Draft 1.0: Billy Price, Center

#27 New Orleans Saints: Rashaan Evans, Linebacker, Alabama

Nichts neues: Nachdem zwei Linebacker schon in den Top10 gingen, waren die Teams, die dringend Inside Linebacker brauchten, dann auch erstmal aus dem Rennen, was dazu führt, dass Evans trotz starker Leistungen etwas im Draft fällt. Die Saints haben keine wirklichen Needs in ihrem Team, weshalb sie sich daran setzen können, ihre durchschnittlich besetzten Positionen, die es sicher in jedem NFL-Team gibt, nochmal zu upgraden. Mit Evans holen sie definitiv eine Verstärkung und einen Spieler, der vom Wert her auch eine Eins an erster Stelle der Draftposition stehen haben könnte.

#28: Pittsburgh Steelers: Leighton Vander Esch, Linebacker, Boise State

Ebenfalls gleich: Auch die Steelers haben nicht so richtig die Probleme. Es wurde frisch bekannt, dass die Steelers Runningback Le’Veon Bell franchise-taggen werden. Ansich hilft ihnen das sehr viel weiter, aber Bell kündigte an, er werde retiren, sollten die Steelers den Franchise Tag auf ihn anwenden. Was da noch so passiert, ist bestimmt spannend zu erwarten, aber selbst wenn Bell wegfällt, ist im diesjährigen Draft echt kein Ersatz für ihn vorhanden. Mit Chubb, Guice, Michel und Jones sind gleich mehrere Runningbacks für die zweite Runde auf dem Board, die auch bis zu den Steelers kommen könnten. Deshalb holt man einen Linebacker, um die Lücke des tragisch verletzten Ryan Shazier zu füllen. Dieser kämpft zwar für seine Genesund und möchte auf jeden Fall wieder aufs Feld zurückkehren, ich denke aber, dass das nicht während der nächsten Saison passieren wird – also kann man hier auf jeden fall Unterstützung gebrauchen. Mit Leighton Vander Esch bekommt man einen extrem athletischen und vielseitig einsetzbaren Linebacker, der im Notfall auch als Edge Rusher auf dem Feld stehen könnte. Selbst nach Shaziers möglicher Rückkehr ist man mit Vander Esch definitiv stark aufgestellt.

#29 Jacksonville Jaguars: Courtland Sutton, Wide Receiver, SMU

Immer noch Sutton: Die Jaguars hatten eine extrem starke Saison. Wirklich Abgänge haben sie nicht (Anmerkung: Außer jetzt eben auf der Position der Wide Receiver), also verstärken die letztjährigen Superbowl-Anwärter ihr Passing Game, um es Blake Bortles noch einfacher zu machen. Man hat die Wahl zwischen Washington und Sutton. Ich persönlich finde Sutton hier nochmal eine Stufe besser, es könnte aber vorallem auf die persönlichen Interviews ankommen, wen die Jax hier holen.

#30 Minnesota Vikings: Will Hernandez, Offensive Guard, UTEP

Gegen eine überragende Defense der Eagles sah die Offensive Line der Vikings alt aus. Keenum konnte das nicht stemmen und deshalb verlor man relativ deutlich gegen den späteren Superbowl-Champion. Im letzten Mock Draft hatte ich hier Connor Williams und auch diesmal war ich versucht, ihn wieder zu den Vikings zu packen, er würdehier einfach gut hinpassen. Nachdem Joe Berger aber seinen Rücktritt bekanntgegeben hat und somit nicht mehr resignen wird, reicht die Verpflichtung von Tom Compton als Guard nicht aus und hier ist der Need dringender als bei den Tackles. Ich kann mir Williams weiterhin gut bei den Vikings vorstellen, sollten sie aber keinen weiteren Guard seinen, ist das wichtiger.
Mock Draft 1.0: Connor Williams, OT

#31 New England Patriots: James Washington, Wide Receiver, Oklahoma State

Nachdem die Patriots den eigentlich geplanten Erstrundenpick Mike Hughes schon an #23 sichern konnten, werden sie nun auf der Wide Receiver-Position nachrüsten. Vor Cooks ging schon Amendola zu einem anderen Team, mit Washington bekommt man einen guten WR, der das Potential hat, die Patriots Nummer 1 zu werden. Wenn sie nicht noch weiter an ihrer Defense arbeiten wollen, wäre hier außerdem Offensive Tackle Connor Williams noch eine Option, nachdem Solder zu den Giants ging.
Mock Draft 1.0: Josh Sweat, EDGE
Mock Draft 2.0: Mike Hughes, CB

#32 Philadelphia Eagles: Connor Williams, Offensive Tackle, Texas

Was gibt man einem Team, das eigentlich alles hat und mit dem Super Bowl noch viel mehr? Sie haben mit Haloti Ngata einen Nose Tackle verpflichtet, was Phillips hier eher weniger reinpassen lässt. Man könnte mit Hayden Hurst den ersten Tight End holen, aber mit Zack Ertz ist man hier eigentlich perfekt aufgestellt. Ein Runningback wäre auch noch in der weiteren Auswahl, die Möglichkeit, dass einer der Top-Prospects nach Barkley aber sogar bis an ihre Position in der zweiten Runde fällt, besteht meiner Meinung nach, weshalb es vielleicht verschwendet wäre, sollte man nicht einen Liebling gefunden haben. Am Ende bin ich dabei hängen geblieben, einen Nachfolger für den 36jährigen Jason Peters zu finden, der verletzt war und mit einem Cap Hit von 10 Millionen auch ordentlich Geld in Beschlag nimmt.
Mock Draft 1.0: Harrison Philipps, DT

 

Updates werden kommen – stay tuned!

Harold Landry, Edge Rusher, Boston College

Mit dem Trade der Patriots fällt in meinem Mock Draft Landry aus der ersten Runde, da die Patriots hier ausnahmsweise keinen Defensive-Need mehr haben. Ich bin mir noch nicht sicher, ob er eventuell woanders unterkommen könnte. Möglicherweise gibt es hier in naher Zukunft nochmal ein kleines Update oder spätestens in meinem nächsten (und wahrscheinlich finalen) Mock Draft werde ich ihn wahrscheinlich wieder einbauen, wenn ich einen Platz für ihn sehe.

Ich hoffe, euch hat auch meine zweite Ausfertigung des Mock Drafts gefallen. Natürlich werde ich auch in Zukunft das Geschehen und die Gerüchte rund um den Draft und mögliche Picks im Auge behalten. Ich werde weiterhin die Free Agency-Bewegungen im Auge behalten und diesen Mock dann Stück für Stück updaten, wahrscheinlich wird kurz vorm Draft noch ein finaler Mock Draft kommen, der dann abschließend zu bewerten ist.

Dies hier ist Nikxx‘ persönliche Meinung, einzelne Mitglieder oder die komplette restliche Packers Germany-Redaktion kann das anders sehen. Über konstruktive Kritik würde ich mich sehr freuen!

#GoPackGo

LEAVE A RESPONSE

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere