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Was machen die Packers nach dem Ausfall von Rodgers?

Die Packers gaben bereits während des Spiels in Minnesota gegen die Vikings am Sonntagabend (15.10) bekannt, dass Aaron Rodgers‘ Verletzung (Schlüsselbeinbruch) aus dem ersten Viertel so schlimm ist, dass Rodgers für einige Wochen, womöglich für den Rest der Saison ausfallen wird und Brett Hundley seinen Job übernimmt. (ausführlicher Bericht zu Hundley)

Nicht wenige fordern jetzt, dass Colin Kaepernick oder gar Tony Romo (der jetzt für CBS Spiele kommentiert) nach Green Bay geholt werden. Coach Mike McCarthy sieht das allerdings anders. In der Post-Game Pressekonferenz sagte er klar: Brett Hundley ist unser Quarterback und Joe Callahan sein Ersatz. (Link zur PK)

As far as the quarterback position: Brett Hundley is my quarterback, Joe Callahan is the backup. That’s the direction we’re going. That is the focus and that’s where we are as a football club

Brett Hundley sprach im Anschluss an das Spiel mit der Presse:

You know, Aaron is my brother, so it’s hard to see him go down. I’m praying for him, I pray for him every game and I wish nothing the best for him.

Er bedauert natürlich, was passiert ist, aber er schaut optimistisch in die Zukunft. Er habe sich auf diesen Moment vorbereiten können. Außerdem scheint er genug Selbstvertrauen für diese Aufgabe mitzubringen:

You know, Aaron is Aaron; but I’m Brett.

Sehr interessant sind auch seine Aussagen zum Gameplan. Es ist völlig klar, dass der Gameplan für das Vikings-Spiel ausschließlich auf Aaron Rodgers ausgerichtet war und die Plays bevorzugt werden, die Rodgers mag.

Er sagt aber, er habe die Möglichkeit gehabt, während dem Spiel aus den Plays, die für das Spiel vorgesehen waren, auch die auszuwählen, die ihm gefallen. Damit hatten die Packers natürlich einen kleineren Spielraum an Möglichkeiten, denn viele Spielzüge sind direkt auf Rodgers und seine Fähigkeiten zugeschnitten und beachten nicht die Möglichkeit eines Ersatz-Quarterbacks.

Außerdem erhielt Rodgers natürlich alle Snaps mit der ersten Offense und Hundley trainiert nicht mit den Startern in der Offense. Das wird sich jetzt ändern.

Das macht aber Hoffnung für das nächste Spiel und die Zeit nach der Bye Week, die den Packers sehr gelegen kommt. Nach dem Spiel gegen die Saints (die übrigens in einem irren Spiel die Lions besiegten), haben die Packers zwei Wochen Zeit, um ihren Gameplan voll und ganz auf Brett Hundley auszurichten.

Alles in allem wirkt Hundley während der Pressekonferenz ausgeglichen und optimistisch für die zukünftigen Spiele. Mit dem vollsten Vertrauen des Coachs könnte die Zukunft vielleicht doch nicht so schwarz aussehen, wie sie gemalt wird. Nur: Brett Hundley ist wie er sagt, eben nicht Aaron Rodgers. Manche Spielzügen kann eben kein anderer Quarterback zustande bringen und wir sollten nicht bei 3 Punkten hinten mit 1:13 auf der Uhr von Brett Hundley einen Touchdown erwarten… (ein Field Goal ist ja auch schon mal nicht schlecht ;))

 

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