Allgemein Kolumnen

My 2 Cents- Only the Sky….

… is the limit.

137.5 Mio. US Dollar, verteilt auf 5 Jahre. 7 Mio. US Dollar alleine als Dankeschön für eine leserliche und vorallem korrekte Unterschrift. Das bedeutet knapp 412.000 pro Buchstabe, wenn er denn seinen Vornamen ausschreibt!
Diese Summe erhält Jimmy Garoppolo von den San Francisco 49ers, weil „er es absolut Wert ist“, so sagt es wenigstens der GM der 49ers John Lynch. Damit ist Jimmy G. im Moment der höchstbezahlte QB in der NFL.

Und schon geht die Diskussion los
Ist das nicht extrem viel Geld für einen einzelnen Spieler?
Brady bekommt nicht soviel!
Was ist dann Rodgers‘ nächste Unterschrift wert?
Garoppolo hat schließlich schon einige Ringe!

Erstmal sei gesagt, San Francisco braucht Jimmy G. und sie haben das Geld frei, Alles im grünen Bereich also. Ausserdem hat er viele Jahre bei den Pats nicht mal ansatzweise soviel Geld verdient, wie auch der Rest der Spieler bei den Patriots, und er wusste, was er für die 49ers wert ist.
Zum Thema Brady sei gesagt, es ist schon alles gesagt worden! (Was mich nicht daran hindert, auch nochmal was zu meckern) Hier muss jeder Fan selbst enscheiden, wie er die Praktiken der New England Patriots bewertet. Für mich ist es eine geschickte und bisher von der NFL nicht als regelwidrig bewertete Umgehung des Salary Caps. Nicht fair, aber geschickt ausgenutzt. Karma regelt das irgendwann, Mr. Kraft!

Aaron Rodgers wird genau wissen, was er wert ist und was er verdienen möchte. Und die Summe wird angemessen sein. Ob Rodgers zum Wohl des Teams, um mehr finanzielle Möglichkeiten zu haben, auf Geld verzichtet? Ich hoffe nicht!  Denn diese Denke ist leider auch eine Auswirkung der, nicht immer ganz sauberen, Finanzstrategie der Patriots.
Eine Finanzstrategie, die leider auf dem Rücken der gesamten Spieler der NFL ausgetragen wird.
Die Besitzer und GM sagen gerne „Wieso willst du mehr Geld verdienen als Brady und Gronkowski?“, wohl wissend, das Patriots Besitzer Kraft seinen Spielern dafür durch andere Kanäle genug Geld zukommen lässt und sie durch diese Kanäle ordentlich Geld generieren.
Diese Möglichkeiten haben andere Teams im Moment nicht, die Spieler jedoch müssen in kurzer Zeit genug Geld verdienen, um nach der Karriere ausgesorgt zu haben. Sie wissen auch, die Karriere kann innerhalb von Stunden vorbei sein und dann ist es auch schlagartig vorbei mit den Geld verdienen. Alles, was bis dahin auf dem Konto liegt, sichert dein Leben für die nächsten 40+ Jahre ab. Die Buchstaben NFL stehen nicht umsonst für „Not For Long“ und die Spieler haben sich ja auch an einen gewissen Lebensstandard, der ja auch von den Fans und Medien erwartet wird, gewöhnt. Dieser ist oft sehr kostspielig und manchmal kostet dieser Lebensstil auch im späteren Leben auch die Existenz.  Daher versuchen die Spieler soviel rauszuschlagen, wie es geht. Absolut gerechtfertigt also.
Wir Deutschen können solche Summen kaum nachvollziehen, ist uns doch schon bei dem Wechsel von Neymar Jr. zu Paris St. Germain der Glaube an die Sportwelt abhanden gekommen. Aber, in den USA sind das relativ normale Summen. So verdient Connor McDavid von den Edmonton Oilers (NHL) in den nächsten 8 Jahren 100 Mio. US Dollar. Aber, wer denkt das wäre ja schon übertrieben, der hat die Zahlen für die Vertragsverlängerung von James Harden, dem Superstar der Houston Rockets, noch nicht gelesen. Der Gute bekommt für 4 Jahre ab 2019 an 168,9 Mio. US Dollar (in Worten Hundertachtundsechzig Millionen !!!)
Wenn das mal keine feine Absicherung für die Rente ist!
Und die Experten sehen noch kein Ende für die Gehälter der Superstars im US Sport. Also können wir gespannt sein, welche Summe die Green Bay Packers für Aaron Rodgers bieten, um ihn bis zur Rente an sich zu binden.

Wir hoffen alle, er nimmt das Angebot an, denn in der nächsten Zeit sehe ich persönlich keine Alternative zu Aaron Rodgers.

Soweit meine Meinung zum Thema Gehälter in der NFL.

Mal sehen, was die nächste Woche für eine Sensation bietet. Die Off Season ist richtig cool dieses Jahr!

*Barschlamperichs Meinung spiegelt nicht die Meinung der gesamten Redaktion wieder. Für die in seiner Kolumne geäußerte Meinung ist er selbst verantwortlich.

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