Allgemein

Fantasy Football: Green Bay Packers Tops und Flops

Der Grundsatz bei Fantasy Football lautet: Vorlieben für Teams haben hier nichts verloren! Wer dennoch Spieler aus „seinem“ Team draften will, sollte sich zumindest darüber Gedanken machen, bei wem man das versuchen kann.

Tops:

Embed from Getty Images

Aaron Rodgers: Aaron Rodgers wird in so gut wie jedem Fantasy Draft als einer der ersten Quarterbacks (vermutlich der erste) gedraftet werden. Im letzten Jahr der Topscorer mit den meisten Punkten (380) vor Matt Ryan und Drew Brees, wird er auch dieses Jahr (natürlich immer unter der Prämisse, dass er sich nicht verletzt) mindestens zu den Top 3 gehören.

Embed from Getty Images

Jordy Nelson: Als Lieblingsreceiver von Aaron Rodgers hat man gute Karten, viele Fantasy-Punkte abzuräumen. Letztes Jahr hatte Nelson mit 207 Punkten nur einen einzigen Punkt Abstand auf Platz 1

Tipp: Wer Aaron Rodgers und Jordy Nelson zusammen bekommt, hat sehr gute Karten: Für jeden Touchdown von Rodgers auf Nelson bekommt man doppelt Punkte. Andererseits: In der Bye Week der Packers gibt es gar keine.

Embed from Getty Images

Devante Adams: Letztes Jahr mit 3 Yards ganz knapp an den 1000 Yards vorbeigeschrammt, könnte Adams dieses Jahr die magische Grenze überspringen. Er hat beste Chancen und ist mit dem Vertrauen von Aaron Rodgers in seine Fähigkeiten ausgestattet. (Leztes Jahr: Platz 7)

Generell ist es keine schlechte Idee, in das Receiving Korps von Aaron Rodgers zu investieren; das ist eine sichere Bank und die Spieler liefern regelmäßig ab.

Embed from Getty Images

Martellus Bennett: Der neue Tight End der Packers könnte viele Yards machen. Nachdem Jared Cook in der Offseason die Packers verlassen hat, könnte Bennett ihn mehr als ersetzen und viele Punkte holen. Letztes Jahr schon der siebtbeste Tight End (113 Punkte; zum Vergleich: Travis Kelce (No. 1) hatte 138 Punkte), kann er dieses Jahr noch mehr Punkte erzielen.

Embed from Getty Images

Ty Montgomery: Ty Montgomery spaltet die Fantasy Football Gemeinde. Es wird viel darüber gestritten, ob er ein „richtiger“ Running Back ist und ob die drei Running Backs, die im Draft verpflichetet wurden, als sein Ersatz oder nur zu seiner Verstärkung geholt werden. Ich lege mich da fest: Ty Montgomery ist die unbestrittene Nummer 1 bei den Packers und wird nicht ersetzt werden. Letzte Saison erreichte er sehr ordentliche 5.9 Yards pro Run und holte auch einige Fantasy-Punkte, obwohl er erst ab Mitte der Saison als Running Back eingesetzt wurde und davor Wide Receiver gespielt hat (dort aber nicht wirklich oft zum Einsatz kam). Es gilt bei den Packers natürlich immer zu bedenken, dass Running Backs nicht die Punkte holen können wie ein David Johnson in Arizona. Das Laufspiel bei den Packers hat einfach nicht diese Bedeutung und ein Running Back in Green Bay wird mindestens gleichwertig zu seinem Lauf an seinen Pass Blocking Skills gemessen (das müssen die jungen Running Backs auch erst richtig lernen, noch ein Punkt der gegen einen Ersatz von Montgomery spricht). Aber es spricht noch etwas für ihn: Er ist ein konvertierter Wide Receiver und wird in der kommenden Saison zu 100% auch ein paar Mal so eingesetzt werden.

Embed from Getty Images

Randall Cobb als zweiten Wide Receiver zu draften, halte ich für keine schlechte Idee. Als einer der besten Slot Receiver in der NFL (auch wenn er es letzte Saison nicht immer abrufen konnte), ist er immer für einige Punkte gut. Aber versprecht euch nicht zu viel.

Embed from Getty Images

Mason Crosby: Die Punkte eines Kickers hängen maßgeblich von der Leistung der Offense ab. Das einzige Problem von Crosby: Die Offense der Packers ist vielleicht zu (!) gut für viele Punkte. Denn: Nach einem Touchdown gibt es nur einen PAT, schafft die Offense es nicht in die Endzone, gibt es drei Punkte für das Team (wenn der Kicker trifft und die Offense es weit genug geschafft hat) durch den Kicker. Dennoch: Mason Crosby ist nach einer Durststrecke vor einigen Saisons definitiv einer der besseren Kicker in der NFL.

Flops:

Embed from Getty Images

Richard Rodgers: Letzte Saison war er keiner der besseren Tight Ends, diese Saison hat er Lance Kendricks und Martellus Bennett vor sich. Da kommt er wohl über eine Backup-Rolle nicht hinaus. Man kann, sollte kein anderer Tight End mehr frei sein, vielleicht darüber nachdenken, ihn mitten in der Saison für die Bank holen, wenn der eigene Tight End sich verletzt. Ihr merkt schon: Das sollte man tunlichst vermeiden.

Embed from Getty Images

Defense: Die Defense der Packers könnte sich im Vergleich zur letzten Saison etwas verbessern. Die ersten Picks der Packers im Draft 2017 konzentrierten sich auf die Defense, aber eine Defense, die sich auf Rookies verlassen muss, ist alles andere als verlässlich. Die Secondary der Packers könnte sich trotzdem verbessern. Aber die Front Seven der Packers gehört leider auch nicht zu den besten der NFL. Auch hier gilt: Abstand, bitte!

 

Wollt ihr noch weitere Einschätzungen? Fragt einfach in den Kommentaren oder auf Twitter: @PackerFansDE

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2008_Draft.JPG

LEAVE A RESPONSE

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.