Allgemein Draft 2017

Die Draft-Vorschau: Welche Spielertypen wollen die Packers haben?

Ich werde hier einmal die drei für die Packers wichtigsten Positionen beleuchten: Die Pass Rusher, die Runningbacks und die Cornerbacks.

Dabei gehe ich jeweils auf die Anforderungen von Ted Thompson an den Spielertyp auf dieser Position, in welcher Runde man ihn draften kann und wer für die Packers in den frühen bzw. in den späteren Runden interessant sein könnte.

Die Zahlen und Angaben stammen von www.thepowersweep.com.

  1. Pass Rusher

Anforderungen:

GrößeGewicht40-YardsSonstiges
6‘3“240-250 lbs4.6520-Yard-Shuttle!

 

Draft-Zeitpunkt:

Früh! Pass Rusher werden ähnlich wie Quarterbacks früh gedraftet. Thompson hat bisher sieben Pass Rusher gedraftet, zwei davon in der ersten Runde und die anderen in der zweiten. Wartet man länger, braucht man sie nicht mehr zu draften, sondern kann sich mit den Undrafted Free Agents (UFA) „begnügen“. (Ausnahme: Eine ungewöhnlich starke und große Gruppe)

Wer könnte passen?

In den frühen Runden z.B. Takkarist McKinley oder T.J. Watt, später auch Vince Beagle (der letztes Jahr aber 12 Missed Tackles hatte) und Alex Anzalone, der mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hat.

  1. Runningbacks

Anforderungen:

Die Runningbacks, die bei Ted Thompson hoch im Kurs stehen sind etwas schwerer als der Ligaschnitt, oft auch ein bisschen schneller (!). Sie sollten im 3-cone (Hütchenlauf) eine gute Zeit erreichen und (logisch bei den Packers) gute Passblocker sein. Außerdem spielen Passfang eine Rolle und dass sie effektiv aus der Shotgun Yards machen können.

Draft-Zeitpunkt:

Egal! Running Backs (bis auf Ausnahmen) sind in jeder Runde gut zu haben. Die Entwicklung der Running Backs ist selten mit einem Draft-Zeitpunkt verbunden. Thompson hat einmal in der zweiten Runde einen RB gedraftet, dann in jeder folgenden jeweils einen und ansonsten immer UFA verpflichtet.

Wer könnte passen?

In den frühen Runden zum Beispiel Dalvin Cook oder Christian McCaffrey (ist aber sehr ähnlich wie Ty Montgomery), später Brian Hill oder Marlon Mack.

  1. Cornerbacks

Anforderungen:

Die CBs sind bei den Packers (z.Zt. nicht wirklich nachvollziehbar) etwas schneller als der Schnitt. Sie sind 5‘11“ oder größer; auch hier ist der 3-cone wichtig.

Draft-Zeitpunkt:

Entweder früh oder gar nicht! Cornerbacks in den ersten Runden sind deutlich besser als in den späteren Runden, also draftet man sie früh oder verpflichtet am besten UFAs. Thompson hat hier einmal einen 1st-Round-Pick eingesetzt (Randall) und 8 CBs in den 4.-7. Runden verpflichtet.

Wer könne passen?

Gareon Conley, Quincy Wilson, oder auch Chidobe Awuzie.

 

Außerdem: Die Packers sind wirklich, wirklich gut im Akquirieren von Undrafted Free Agents! Sie haben den Ruf, diese auch zu schätzen und auch diese Saison standen ja wieder einige in der Startaufstellung. Das macht es für sie natürlich einfacher, weitere an sich zu binden, denn wer würde nicht eher zu einem Team wechseln, das bekannt dafür ist, UFAs zu schätzen und zu fördern und spielen zu lassen?…

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