Allgemein Draft 2017

Blick auf die Running Backs im NFL Draft 2017 – wer passt zu den Packers?

Es gibt RBs im diesjährigen NFL Draft, die braucht man gar nicht näher zu betrachten. LSU RB Leonard Fournette ist so ein Beispiel. Er ist klar die Nummer 1 unter den Running Backs in diesem Jahr und wird nicht auf #29 fallen (der erste Pick der Packers), sollte nicht am Draft Day ein Video von ihm auftauchen, wie er Drogen nimmt (siehe letztes Jahr…)

NFL Draft Writer Justis Mosqueda hat die Anforderungen von GM Ted Thompson analysiert und herausgeschrieben, was denn die Anforderungen von ihm an einen Running Back sind. Das wären:

  • Größe: 5‘10
  • Gewicht: 205 Pfund
  • 40-Yard-Time: 4.55 Sekunden
  • 3-cone (Hütchenlauf): 7 Sekunden

Von denen, die bis zu Platz #29 in der ersten Runde durchrutschen könnten oder die vermutlich in späteren Runden noch verfügbar sein werden, treffen einige zumindest fast die Anforderungen.

Stanford RB Christian McCaffrey: [5’11, 4.48 Sekunden, 6.57 Sekunden ABER nur 202 Pfund, außerdem nur neun Wiederholungen beim Bankdrücken]

Er ist vom Spielstil ähnlich einzuschätzen wie Ty Montgomery. Nicht ganz so kräftig wie die anderen RBs, dafür kann er aber sehr gut Routen laufen und ist somit auch als Passempfänger gut geeignet. Das passt natürlich sehr gut zu der pass-lastigen Offense von Green Bay.

Tennessee RB Alvin Kamara: [5’10, 215 Pfund, 4.56 Sekunden, keine Teilnahme am 3-cone]

Er hat gute Hände und kann sehr schnell beschleunigen. In der zweiten Runde könnte es schon zu spät sein, aber er hat viel Potential für einen 1st Round Pick. Allerdings ist er nicht der beste im Pass Blocking und das ist in einer Offense, in der man Aaron Rodgers als Quarterback hat, der die Pässe wirft, natürlich nicht allzu gut.

Highlights und Prospect Primer
In den späteren Runden würde es noch weitere Spieler geben, die die Anforderungen treffen, wie zum Beispiel Jeremy McNichols (Boise State, 215 Pfund, 4.49 40 Yards, 6.93 3-cone, aber nur 5‘9)(gut in Pass Protection und fangen, super bei Screen-Pässen, kann gut nochmal den Schlenker außenherum machen) oder Brian Hill (Wyoming, trifft alle Anforderungen bis auf die 3-cone-Zeit von 7.03; Ted Thompson hat hier aber auch schon – siehe Eddie Lacy – Ausnahmen gemacht). Als letztes noch Aaron Jones (UTEP, aber nur 5‘9 und 4.56 bei den 40 Yards, war aber trotz seines schlechten Colleges wirklich sehr produktiv mit 1773 Yards für 17 Touchdowns).

Wie wahrscheinlich ist ein 1st Round Running Back? Nicht allzu wahrscheinlich. Es gibt vier oder fünf sehr gute, die dürften allerdings bis zu den Packers an #29 weg sein. Außerdem haben wir einen Running Back in Ty Montgomery, auch wenn viele sich beschweren, dass es kein „richtiger“ sei. Er war letzte Saison sehr produktiv und er hat durchaus gute Running Back- Qualitäten. Und zusätzlich haben wir noch Christine Michael wiederverpflichtet. Also alles in allem keine allzu wahrscheinliche Option.

Außerdem sind in der ersten Runde andere Prioritäten zu erfüllen, sollte in der Free Agency nicht noch ein Wunder passieren und Ted Thompson macht einen richtigen Trade – Spieler gegen Picks oder Spieler gegen Spieler… (das muss man Packer-Fans leider wirklich erklären, Ted Thompson weiß wahrscheinlich nicht einmal, wie man das schreibt.

Was denkt ihr? Schreibt es in die Kommentare…

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