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#AskPackersGermany – Dolphins Week

Nach dem Spiel gegen die New England Patriots und der unnötigen Niederlage werden bei Euch Rufe nach einem neuen Trainer laut. Vor dem Spiel gegen die Miami Dolphins beschäftigen Euch viele Dinge. Viel Spaß mit der aktuellen Ausgabe von #AskPackersGermany

 

Fragen 1 bis 3 kommen von Hartmann Berti, Zeiga Woods und Eric Patzenbein (alle Facebook):

 

Hartmann Berti fragt: Sind die Playoffs noch möglich?

Zeiga Woods fragt: Wenn 6 von 8 Spielen gewonnen werden. Dann könnte es doch reichen?

Eric Patzenbein fragt: Wie viele Siege traut ihr den Packers noch zu?

Unser Autor Max hat das in einem Tweet ziemlich knackig auf den Punkt gebracht. Mehr muss man dazu nicht sagen.

Die NFC North ist aber im Allgemeinen eng beieinander, so dass mit den entsprechenden Siegen auch der Einzug in die Playoffs geschafft werden kann. Wichtig ist vor allem, dass alle Mannschaftsteile gleich stark auftreten und endlich ihr volles Potenzial abrufen.

 

Fragen 4 bis 7 kommen von Nicole Weißer, Rudolf Jene (beide Facebook) und Taufeger sowie EasyDre (beide Twitter):

 

Nicole Weißer fragt: Wie groß ist Euer Meinung nach die Wahrscheinlichkeit, dass der HC gehen muss? Und wenn ja, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit einen besseren HC zu bekommen

Rudolf Jenne fragt: Ich denke, alle sind sich einig, sollte Mike McCarthy die Playoffs dieses Jahr verpassen, wird es seine letzte Saison gewesen sein.. Wer käme stand jetzt als aktueller Nachfolger infrage (Pagano vielleicht) und wie sehr wird der Druck auf Gutekunst dadurch wachsen?

Taufeger fragt: Welcher Kandidat schwebt Euch als neuer HC vor?

EasyDre fragt: Wen wünscht Ihr Euch als Nachfolger für McCarthy?

Ich persönlich glaube, dass die Zeit von McCarthy am Ende der Saison vorbei sein wird. Das Playcalling wird schon länger kritisiert. Rodgers hat aber immer geliefert und das Team gut aussehen lassen, so dass sich die Kritik eher in Grenzen hielt. Frischer Wind und neue Ideen würden den Packers mit Sicherheit gut tun.

Einen neuen HC zu finden wird wahrscheinlich nicht schwer fallen, da die Packers nun mal sehr attraktiv sind und man so eine Chance wahrscheinlich nur einmal im Leben erhält. Wer soll es also machen? Die Namen Tomlin, McVae oder Harbaugh wurden und werden genannt. Zu den Namen mag ich mich gar nicht äußern. Es wäre reine Spekulation. Vielleicht nur soviel: ich bin ein Fan von McVae.

Mein Wunsch wäre ein HC, der jung und innovativ ist, auch mal ins Risiko geht, wenn es eng wird und es vor allem versteht junge Talente zu fördern aber auch zu fordern. Zudem gilt es die richtige Balance zwischen Running- und Passinggame zu finden und das Playbook vielfältiger zu gestalten. Zumindest aktuell habe ich eher das Gefühl, dass die Packers 08/15 spielen und dabei auf das Momentum eines Aaron Rodgers vertrauen.

In welche Richtung sich das ganze entwickeln wird, werden wir in den kommenden Wochen sehen. Der Druck auf das Frontoffice wird zunehmen. Aktuell zeigen die Packers meines Erachtens Handlungsstärke und greifen auch mal durch. Bei Spielern ist das eine Sache, bei einem Wechsel des HC muss der Schuss dann auch sitzen. Ob der neue HC dann auch besser ist, wird sich dann zeigen. Eines ist auf jeden Fall gefragt: unsere Geduld – wie bereits die ganze Saison über.

 

Fragen 8 und 9 kommen von Martin Sauer und Sven Fischer (beide Facebook):

 

Martin Sauer fragt: Warum ist das Playcalling der Packers fast immer so eintönig und vorhersehbar?

Sven Fischer fragt: Ist es denkbar, dass Mike McCarthy die Playcall Auswahl mit Absicht aufgrund der Rookies und 2-3rd year Player so einfach und eindimensional hält?

Die plausibelste Antwort hierauf ist simpel wie einfach: Schuster bleib bei Deinen Leisten. Die Playcalls der Packers unter McCarthy waren meistens eintönig und simpel. Und das durchaus auch mit Erfolg. Rodgers hat dem sehr oft seine Magie hinzugefügt und das Spiel gemacht. McCarthy ist es eben so gewohnt und steckt in seinem Muster fest. An den Rookies liegt es meines Erachtens nicht. Vom College in die NFL ist es zwar ein Quantensprung, aber die heutige Generation junger Spieler verfügt über die nötige Spielintelligenz. MVS und EQ sind aktuell gute Beispiele oder der Rookie CB Jaire Alexander.

Aktuell funktioniert Rodgers auch nicht so, wie wir das von ihm gewohnt sind und so kommt ans Licht, was immer schon offensichtlich war. Auch das kann natürlich ein Faktor sein, dass Playcalling einfach zu halten. Gib dem Team mit einfachen Calls Sicherheit und der Rest kommt von alleine.

 

Fragen 10 und 11 kommen beide von Taufeger (Twitter):

Wer ist besser: MVS oder EQ?
Nach meinem Gefühl ist MVS klar besser und das zeigt auch seine Statistik.

Noch nicht überzeugt? Hier ein kleiner Rückblick auf seine erste Halbserie.

Mir gefällt aber auch das Zusammenspiel zwischen Rodgers und MVS. Da scheint die Chemie mittlerweile wirklich zu stimmen. Sehr beeindruckend finde ich auch, dass er es schafft, Distanz zwischen sich und seinen Gegner zu bringen. Im Schnitt liegen ca. 3.5 Yards zwischen ihm und dem Gegner, wenn er den Ball fängt. Für einen Outside Receiver ein super Wert. Zum Vergleich ein AB84 liegt bei ca. 2.8 Yards im Schnitt.

War es wirklich so clever Ha Ha Clinton Dix abzugeben?

Marco: Man kann nur mutmaßen, ob es neben den sportlichen Gründen auch andere gab, von daher versuche ich die Frage möglichst objektiv zu beantworten.

Fakt ist, dass Clinton-Dix Vertrag nur noch bis Saisonende gültig ist. Im besten Fall hätte man also den Rest der Regular Season und evtl. in den Playoffs einsetzen können. Kann man den Medienberichten glauben schenken, hatten die Packers wenig Interesse ihm einen hoch dotierten Vertrag zu geben.

Hätte man ihn in die Free Agency entlassen, würde man 2020 über das Compensatory Pick-System maximal einen Pick am Ende der 3ten Runde erhalten. Geht man davon aus, dass Gutekunst nächste Offseason einige Free Agents verpflichten wird, hätten wir im schlimmsten Fall gar nichts bekommen. Rein managementtechnisch macht es also Sinn ihn abzugeben, da man voraussichtlich einen extra Pick Mitte der 4ten Runde 2019 erhält. Zudem spart man 2018 etwa 3,5 Mio. $ an Cap Space.

Der sportliche Sinn ist fragwürdig. Auch wenn HHCDs Leistungen in den letzten beiden Jahren (trotz vieler Interceptions) eher mittelmäßig waren, wäre er aktuell unser bester Safety. Da nach wie vor das Ziel die Playoffs sind, tut es natürlich weh, dass man ohne #21 auskommen muss.

Letztlich muss jeder selbst entscheiden, ob der sportliche Nachteil oder der wirtschaftliche Vorteil überwiegt. Zudem wissen wir nicht welche Faktoren sonst eine Rolle gespielt haben. Ob es klug war, wissen wir am Ende der Saison bzw. im Rückblick auf den Draft 2019.

 

Frage 12 kommt von Philipp Mioscka (Facebook):

Hat man eigentlich schon was von Whitehead gehört? Würde mich mal brennend interessieren was der für Strafen bekommt

Nach seiner Ejection im Spiel gegen die Patriots wurde Jermaine Whitehead am Dienstag entlassen.

 

Frage 13 kommt von Rüdiger Hotz (Facebook):

So mit ein bisschen Abstand zum Spiel – gehen wir gegen die Dolphins als Sieger vom Platz?

Na klar. Absolut. Und mit MVS haben wir vielleicht auch den Schlüsselspieler gefunden, der ideal zu Rodgers passt und ihn auch wieder zu diesen unglaublichen Dingen inspiriert.

Und mit etwas Glück haben wir auch das Wetter auf unserer Seite. Have a look.

Euer Doc

Es handelt sich hierbei um die Meinung des jeweiligen Autors. Diese steht nicht für einzelne Mitglieder oder das komplette Autoren-Team der Packers Germany.

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